Glück und was wir von Kinder über ein glückliches Leben lernen können

Es gibt jede Menge erforschte Erkenntnisse wie das Gehirn eines Kindes funktioniert.

Da das kindliche Gehirn auch die Grundlage für unser Gehirn ist, können wir uns dies für ein glückliches Leben sowohl unserer Kinder aber auch für uns nützlich machen.

Wir haben im Laufe unserer Entwicklung das ein oder andere Update in unserem Gehirn dazu bekommen, aber oft hat uns das nicht gerade glücklicher gemacht. Deshalb ist es Zeit, dass wir uns in unserem Leben mehr daran orientieren, was das kindliche Gehirn erfreut, um selbst wieder dieses Glück zu erfahren.

Was ist ein glückliches Kind für dich?

Gibt es diese eine Sache, anhand der wir festmachen können, dass unser Kind glücklich ist? Wir alle können so viele verschiedene Arten von Glückserfahrungen machen. Und jeder von uns definiert Glück unterschiedlich.

Gerade in der Partnerschaft ist es wichtig über eine gemeinsame Definition von Glück übereinzukommen. 

  • Was bedeutet es für euch als Eltern, wenn ihr als gemeinsames Lebensziel definiert ein glückliches Kind großzuziehen?
  • Welche Werte und Rahmenbedingungen bilden die Basis eurer Erziehung?

Widmet euch gemeinsam diesen Fragen und findet eure Definition von Glück. Haltet eure Erkenntnisse schriftlich fest. Diesen wichtigen Schritt lassen wir oft aus. Denn mit dem Aufschrieb steht es schwarz auf weiß da und wird kontrollierbar und validierbar. Aber das ist so wichtig, dass wir immer wieder einchecken können und unseren Kurs korrigieren, um wirklich zum wahren Glück nach unserer ganz eigenen Definition zu gelangen.

Was wir als Glück definieren, muss nicht damit übereinstimmen, was Glück für unsere Kinder ist.

Die drei Arten von Glück

Harvard-Psychologie-Professor Daniel Gilbert definiert 3 Arten von Glück bei Kindern

1. Das bewertende Glück

Das bewertende Glück oder das Urteilsglück tritt in Situationen mit einer vorhandenen Konnotation auf.  Zum Beispiel ein Kind ist glücklich darüber, ein Ausmalbuch zu bekommen. Dieses Verhalten ist gewissermaßen konditioniert. Das Glück ist in diesem Fall an eine Rahmenbedingung geknüpft.

2. Das emotionales Glück

Das emotionale Glück tritt ein, wenn Kinder erfahren, selbst herauszufinden, was sie glücklich macht. Dies beruht auch auf der Montessori-Pädagogik. Maria Montessori sagt: „Hilf mir es selbst zu tun. “ Dazu braucht das Kind eine gute vorbereitete Umgebung. Wenn Kinder Dinge selbst tun, können sie emotionales Glück erfahren.

3. Das moralisches Glück

Kinder haben ein gutes Gefühl dafür was sich richtig und gut für sie anfühlt. Allerdings ist dieses natürliche Gefühl noch nicht in jeder Altersstufe ausgeprägt. Es ist daher gut und richtig, dass es auch Phasen gibt, in denen unsere Kinder beispielsweise ihr Spielzeug oder Schokolade NICHT mit Freunden teilen. In einem späteren Stadium wird das teilen dann wieder natürlich. Hier ist es wichtig, dass wir uns als Eltern zu keiner Zeit wertend verhalten.

Der sicherste Faktor für ein glückliches Kind

Dr. John Medina sagt in seinem Buch “Brain Rules für Ihr Baby”:

Der sicherste Weg, wie dein Kind glücklich werden kann, ist Verbindungen.

Wahre tiefe Verbundenheit mit Menschen macht uns als Menschen glücklich. Deshalb ist es so wichtig, dass wir unseren Kindern Freundlichkeit beibringen. Dabei geht es nicht um das Stupide einhalten von Knigge oder Verhaltensregeln, sondern es geht um das Glück unserer Kinder.

Die Möglichkeit Menschen mit Freundlichkeit zu begegnen, das ist etwas, das wir als Eltern in unser Leben implementieren und unserem Kind vorleben können. So kommen wir alle zu diesem einen Glücksschlüssel schlechthin: Verbundenheit zu Menschen.

Dabei geht es vor allem auch darum, Freundlichkeit auch in den vermeintlich nicht so schönen Situationen zu bewahren, z. B. wenn wir gestresst sind, Angst haben, wütend sind,…

Kinder können sehr gut fühlen

Kinder können Gefühle besonders ausgeprägt fühlen. Darunter zählen vor allem:

  • Dankbarkeit
  • Vergebung
  • Freude mit anderen teilen
  • selbstlos und empathisch handeln

Diese Erkenntnisse stammen von Molekularbiologen, also aus Hirnforschung und nicht aus einem Esoterik-Ratgeber. Und das ist die Basis für unser glückliches Leben!

Was können wir als Erwachsene von unseren Kindern über Glück lernen?

Folgende 6 Schritte, die unsere Kinder meist intuitiv befolgen – wenn wir sie lassen – können zu unserem glücklichen Leben führen:

  1. Verbundenheit: Such dir Menschen, die bei dir sind, auch wenn es schwierig wird.
  2. Freundlichkeit: Sei für andere Menschen da.
  3. Dankbarkeit: Sei dankbar für das, was du jetzt schon hast.
  4. Vergebung: Vergebe dir, auch wenn du noch nicht alles perfekt machst.
  5. Teile deine Freude mit anderen!
  6. Handle selbstlos und empathisch. 

Der letzte Schritt – das selbstlose Handeln – ist oft einer der schwierigsten für uns als Erwachsene.

Wenn du jetzt ein Apfelbäumchen pflanzt, von dem du weißt, dass du niemals die Früchte essen wirst, dann hast du das Leben gemeistert. 

Lass uns Bäume pflanzen gehen und lass uns Freude teilen!

Hast du Lust gemeinsam mit mir zu erfahren, wie wie du gemeinsam mit deinem Kind wieder in vollsten inneren Frieden und selbstloses Handeln kommst?

Erforsche das sehr gerne mit mir in meinem Online-Kurs Gezeitenkörper – der Körper Geist Seele-Formel.

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Dein Stefan Rieth

Msc. Ost. D.O.