DIE DREISTEN DREI DEALS RAUS AUS DEM TEUFELKREIS VON SCHREIBABYS
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Viele Kinder in meiner täglichen Praxis, deren Geburt ihre Anpassungsfähigkeiten bis auf das Äußerste gefordert haben, werden mit einer gewissen inneren, emotionalen und motorischen Unruhe vorgestellt.
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REGULATIONSSTÖRUNGEN, FRÜHER SCHREIBABYS
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Ferner haben sie oft ein gesteigertes Bedürfnis nach Sicherheit, Getragenwerden und Geborgenheit.
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Nach allem, was ich im Laufe der letzten Posts zu Geburt, Nervensystem und Trauma beschrieben habe, ist das verständlich – findest du nicht auch?
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  • Für das Kind kann es schwierig sein, generell in einer zwanghaft gestreckten Position in Rückenlage zu liegen. Denn genügend Kontrolle über seine Rumpfmuskulatur, um die Beinchen zurück in eine gebeugte sichere Embryostellung wie im Mutterleib zu bringen, entwickelt das Kind erst zwischen dem 3. und 4. Monat!
  • Die Bereiche, die die stärksten kompressiven Kräfte durch die Wehentätigkeit abbekommen haben (Schädel, Halswirbelsäule, Becken) können als berührungsempfindlich, druckschmerzhaft wahrgenommen werden – fast so wie ein schlimmer blauer Fleck.
  • Diese Irritationen speisen sich als permanente Alarm-Meldungen in das durch die „Zwangsräumung“ der Geburt sowieso schon hochgefahrene autonome vegetative Nervensystem ein, das unsere Stress- und Überlebensfunktion aktiviert. Ein permanenter Overload!
  • Und im Zustand permanenter Erregung – das kennst du sicher aus Prüfungs- oder Stressphasen deines Lebens –
    • verdauen wir schlechter,
    • sind wir nervöser,
    • kommen wir nicht zur Ruhe, entwickeln oft Schlafprobleme,
    • und noch so einiges mehr …
  • Ein Teufelskreis entsteht!
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WAS DU SELBST, NEBEN DEM BESUCH BEIM KINDEROSTEOPATHEN TUN KANNST?
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Meine „Dreisten-Drei-Deals“ mit Kindern:
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  • Nähe und wohltuende Geräusche
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Welche Fragen hast du zu den Deals?
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